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Die heutigen Silikonimplantate sind derart konstruiert, dass sie extreme Belastungen aushalten können. Es gab bereits Experimente mit LKWs, die die Implantate überrollten – am Ende blieben sie unversehrt. Das heißt aber nicht, dass sie nicht beschädigt oder zerstört werden können. Spitze Gegenstände (Stichverletzungen) können sehr wohl eine Beschädigung verursachen. In letzter Zeit gab es immer wieder besorgte Frauen, die Kontakt mit den Fachgesellschaften aufnahmen. Der Grund? – Die Billigimplantate des Unternehmens PIP. Immer mehr Mediziner haben zu einem Implantatwechsel geraten – auch Prof. Diethelm Wallwiener, der Präsident der „Deutschen Gesellschaft für Senologie“, sprach sich für einen Tausch aus. Schlussendlich können die PIP-Silikonkissen auch dann eine Gefahr darstellen, wenn sie keine Risse enthalten. Zudem gibt es Hinweise, dass die Implantate krebserregend sind.

Wie gefährlich sind Brustimplantate?

Silikonimplantate werden in der Regel für Brustvergrößerungen verwendet. Einerseits handelt es sich um ästhetische Gründe, weshalb sich eine Frau für eine Brustvergrößerung und ein Implantat entscheidet. Andererseits können mit Hilfe von Implantaten rekonstruktive Operationen durchgeführt werden, wenn Brustkrebserkrankungen oder auch gutartige Fehlbildungen dafür gesorgt haben, dass die Brust zum Teil zerstört wurde. Viele Frauen wissen jedoch nicht, dass die Implantate irgendwann gewechselt werden sollten – etwa nach 10 bis 15 Jahren.

Auch wenn die heutigen Implantate eine sehr hohe Qualität haben, kann sich die Brust mit der Zeit verformen, entzünden oder auch Schmerzen verursachen. Eine Kapselfibrose, die sich über mehrere Jahre entwickeln kann, sorgt für Schmerzen und Verformungen. Die Ursache hierfür liegt darin, dass der Körper das Implantat ablehnt und beginnt zu reagieren. Risse, die vor Jahren noch als größte Gefahr gesehen wurden, sind dagegen heutzutage kaum noch möglich. Die tropfenförmigen oder runden Implantate sind derart gut verarbeitet, dass das Silikongel kaum austreten kann, weil es sich in einer sehr festen Silikonhülle befindet.

In den Lanuwa Kliniken werden ebenfalls ausschließlich hochwertige Implantate verwendet. Wer sich für eine Brustoperation entscheidet, sollte im Vorfeld einen Termin in der Klinik in Dresden oder in Leipzig ausmachen und sich beraten lassen, um sich über die Möglichkeiten zu informieren. Selbstverständlich können auch Kontrolltermine vereinbart werden. Wenn die Patientin unsicher ist, ob mit ihren Implantaten alles in Ordnung ist, sollte sie die Klinik kontaktieren und die Brust von einem Profi untersuchen lassen.

Gibt es eine Alternative zu Silikonimplantaten?

Frauen, die Implantate haben, sollten die Implantate regelmäßig kontrollieren. Schwellungen, Rötungen, Verformungen oder Knoten sind mitunter die ersten Hinweise, dass die Implantate getauscht werden sollten. Gibt es einen Hinweis, kann mittels Ultraschall oder Kernspintomografie Gewissheit eingeholt werden, ob es einen Austritt von Flüssigkeit gegeben hat oder nicht.

Silikonimplantate, die zu 100 Prozent sicher sind, gibt es leider noch nicht. Das ist wohl auch der Grund, warum sich Frauen gerne für Alternativen interessieren. Will die Frau auf Silikonimplantate verzichten, könnte sie sich beispielsweise für Implantate mit einer Kochsalzlösung entscheiden. Doch derartige Implantate wirken nicht so natürlich, sodass diese Alternative oftmals abgelehnt wird und in der Lanuwa Klinik nicht angeboten wird. Soja-Prothesen, die vor Jahren noch angeboten wurden, gibt es heute nicht mehr, da am Ende nicht ausgeschlossen werden konnte, ob von ihnen eine Gesundheitsgefährdung ausgeht. Auch Fettinjektionen, Unterdruck oder Hyaluronsäure-Injektionen werden derzeit nicht empfohlen; hier fehlen noch die Langzeitergebnisse, sodass nicht zu 100 Prozent gesagt werden kann, ob es sich um sichere Alternativen handelt oder die Behandlungen eine Gefahr für die Gesundheit darstellen.

Eine gute Alternative ist die Verwendung von Eigenfett für eine Brustvergrößerung oder Brustrekonstruktion. Musste sich die Patientin beispielsweise einer Brustkrebsoperation unterziehen, kann die Brust durch das körpereigene Gewebe wieder aufgebaut werden. Im Zuge derartiger Operationen werden Haut-Muskel-Gewebe-Lappen von anderen Körperstellen wie Bauch oder Rücken entnommen, aufbereitet und in die Brust transplantiert. Derartige Eingriffe sind aufwendig und können nicht durchgeführt werden, wenn die Patienten zu wenig eigenes Körperfett besitzt.

Patientinnen dürfen keinesfalls die Risiken ignorieren

Möchte Sie sich die Brüste vergrößern lassen, sollten Sie im Vorfeld einen Beratungstermin in Anspruch nehmen und Informationen einholen, welche Möglichkeiten zur Verfügung stehen. Wichtig ist, dass Sie sich nicht nur mit den Vorteilen befassen – Sie sollten auch mögliche Gefahren und Risiken berücksichtigen, sodass Sie am Ende mit Ergebnis zufrieden sind.