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Brustimplantate werden bei einer Brustvergrößerung oder einer entsprechenden Bruststraffung eingesetzt. Form und Füllmaterial des Implantats können sich qualitativ unterscheiden. Qualitativ hochwertige Brustimplantate von renommierten Herstellern haben eine Garantie auf lebenslange Haltbarkeit. Das gilt insbesondere für den deutschen Raum. Aufgrund der Veränderung des Körpers mit dem Alter und je nachdem, um was für ein Implantatmaterial es sich handelt, ist ein Wechsel in aller Regel aber nach 10 bis 20 Jahren notwendig.

Die Ursachen für einen Implantatwechsel sind häufig ästhetisch oder auch medizinisch motiviert.

Ein Implantatwechsel ist empfehlenswert, wenn sich die natürliche Brust im Verlauf der natürlichen Alterung des Körpers in der Form und in der Größe verändert, das heißt die Brust mit der Zeit durch die Schwerkraft nach unten gezogen wird und erschlafft.

Eine medizinische Indikation zu einem Implantatwechsel kann gegeben sein, wenn es zu Komplikationen im Körperprozess im Zusammenhang mit dem Implantat kommt. Es kann beispielsweise zu einer Verhärtung des Brustgewebes kommen, die als Kapselfibrose bezeichnet wird, welche Schmerzen verursacht und die Gesundheit gefährdet. Bei Implantaten, die der älteren Generation angehören, besteht zudem die Gefahr einer Ermüdung des Materials. Früher gebrauchtes Implantatmaterial unterliegt einem Alterungsprozess, welches das Implantat in Mitleidenschaft zieht. Der Alterungsprozess kann sich in einer Formveränderung, einem Riss im Material oder einer Entzündung innerhalb der Brust niederschlagen, welche zu starken körperlichen und gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen kann. Ist das Implantat verrutscht oder hat sich verdreht, ist eine Operation unumgänglich.

Operation und Nachbehandlung

Der chirurgische Eingriff erfolgt für gewöhnlich in der Brustumschlagsfalte, indem die Implantattasche geöffnet wird. Hierfür kann die bereits bestehende Narbe der Brustvergrößerung, für den Zugang des neuen Implantats genutzt werden kann. Eine zusätzliche Narbe durch einen Eingriff entsteht damit nicht mehr. Die Brustimplantate werden in der Regel in einem Zug herausgenommen. Der operative Eingriff bei einem Implantatwechsel wird in Vollnarkose durchgeführt. Die Dauer richtet sich nach dem jeweiligen Umfang der Behandlung.

Für den Einsatz neuer Implantate werden neu ausgeformte Implantattaschen verwendet, damit diese in der Brust positioniert und platziert werden können. War der Grund für den Implantatwechsel eine Kapselfibrose, so kann der Einsatz in neu ausgeformte Implantattaschen das Risiko zukünftiger Komplikationen verringern. In Fällen, in denen es nicht möglich ist Implantattaschen neu auszuformen, wird die gleiche Implantathöhle für den Einsatz des Implantats verwendet.

Zuvor erfolgt immer eine Voruntersuchung und ein umfassendes Beratungsgespräch mit dem Facharzt der Lanuwa Ästhetik Schönheitsklinik und dem Anästhesisten.

Wundheilungsprozess und Pflege der Narben

Die Pflege der Narben nach der Operation ist für den Wundheilungsprozess wichtig. Die Wunde ist von einer sterilen Bandage umgeben, bis das Nahtmaterial entfernt werden kann. Meist wird ein sich selbstauflösendes Nahtmaterial verwendet oder der bestehende Naht-Faden wird nach Ablauf von ein bis zwei Wochen entfernt.

Körperliche Anstrengungen, die zu einer Belastung der frischen Wunde führen können, sollten nicht unternommen werden. Für eine Wundheilung ist Duschen erst nach circa einer Woche zu empfehlen. Die ersten vier bis acht Wochen sind abseits von Sonne und ähnlich Hitze einwirkenden Bereichen zu verbringen. Auch Solariumbesuche sind für über die Dauer eines halben Jahres zu vermeiden.