PRP Behandlungen

Viele PatientenInnen leiden unter Schlupf- oder Hängelider, manche berichten sogar über Gesichtsfeldeinschränkungen, welche durch Hautüberschuß an den Oberlidern verursacht wird. Störende Tränensäcke lassen einen traurig oder sogar krank aussehen, ohne dass man sich so fühlt. Lidfehlstellungen, mit daraus resultierender chronischen Bindehautentzündung, sind auch keine Seltenheit und müssen operativ korrigiert werden. Für solche Fälle ist eine Augenlidstraffung (Blepharoplastik) angezeigt.

Unsere Praxis wird vermehrt durch die PatientInnen besucht, welche unter feinen störenden Unterlidfältchen, tiefen Tränenrinnen mit/ohne dunkler Verfärbung der Haut leiden. Sie beklagen faltige Haut mit leichtem Verlust der Hautspannung und/oder –elastizität. Bei solchen PatientInnen ist eine operative Korrektur nicht immer notwendig. Wir empfehlen die Anwendung von PRP, um ein jüngeres und frischeres Aussehen der Augen sowie die Verbesserung der Pigmentstörungen zu erzielen. Durch die Verwendung von PRP können erstaunliche Resultate mit liftingähnlichen Effekten erzielt werden.

Die Behandlungsareale können sehr unterschiedlich sein, sowohl das Gesicht (z.b. Augenlider), der Hals, das Dekolleté, oder sogar die Hände oder der Kopf können effektiv behandelt werden.

Das körpereigene „Wundermittel“ ohne Chemie

PRP steht für das Autologe plättchenreiche Plasma (PRP) und ist ein natürlicher Biostimulator. Die Verwendung von PRP ermöglicht unterschiedliche Hautschichten zu regenerieren und die Blutzufuhr im behandelten Gewebe zu beschleunigen (Braunstein PW et al.). Es kommt zur Aktivierung von Fibroblasten und einer Kollagenneubildung, die für die Behandlung oberflächlicher Falten wichtig ist.

Wir verwenden das ACP-System der Firma Arthrex zur Herstellung des autologen konditionierten Plasma (ACP), um konzentrierte Blutplättchen aus dem peripheren Blut eines Patienten zu gewinnen. Die aktivierten Blutplättchen enthalten Wachstumsfaktoren, Hormone, Proteinstabilisatoren (z.B. Albumin) und andere bioaktive Elemente. Sie fördern die Kollagenbildung, stimulieren die Angiogenese (Gefäßneubildung) und modulieren die Matrixbildung. Es kommt zu deutlicher Verbesserung der Hautqualität.

Wie läuft die PRP-Behandlung ab?

Der Arzt nimmt das Blut aus der Armvene des Patienten ab. Durch das Trennverfahren werden körpereigene Wirkstoffe in konzentrierter Form gewonnen und in die gewünschte Region injiziert.

Vorteile für den Patienten:

  • 1. Ambulant
  • 2. Schnelle Behandlung (< 30 Min.)
  • 3. Körpereigene, biologische Wirkstoffe
  • 4. Keine Allergien
Geprüft durch

DR. MED. MARWAN NUWAYHID

Facharzt für Gynäkologie
Die Informationen auf der Seite PRP Behandlungen beruhen auf aktuellen medizinischen Standards und wurden durch Dr. med. Marwan Nuwayhid vor der Veröffentlichung geprüft. Mehr zu Dr. med. Marwan Nuwayhid können Sie in seinem Lebenslauf nachlesen.

Die häufigsten Fragen zum Thema Behandlung mit PRP

Nein. Auf Wunsch kann die lokale Anästhesie = örtliche Betäubung angewendet werden.

Um ein optimales Ergebnis zu erzielen, empfehlen wir die Behandlung 3-4mal im Abstand von 1 Monat zu wiederholen.

• „Platelet-derived growth factor“ (PDGF)

• „Transforming growth factors α und β“(TGF-α und TGF-β)

• „Vascular endothelial growth factor“(VEGF)

• „Epidermal growth factor“ (EGF)

• „Fibroblast growth factor“(FGF-1 und FGF-2)

• Eine Schwellung oder ein Spannungsgefühl mit evtl. Verfärbung der Haut (Blutergüsse) können vorkommen und nehmen schnell an der Intensität ab.

• Kein Sport am Behandlungstag.

• Kein Rauchen/keine Sauna.

Zu den häufigsten Komplikationen zählen: Schwellung, Blutung, Schmerzen

Verletzung an den Bändern, Sehnen oder Muskeln können ergänzend mit ACP behandeln werden. Weitere Behandlungsmöglichkeiten sind z.B. chronische Wunden und Alopezie (Haarverlust) etc. Die Behandlung mit PRP/ACP ermöglicht das Hautbild bei Schwangerschafts-/Dehnungsstreifen zu verbessern.