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Eine tiefe Wunde, eine Verbrennung oder auch eine Operation – am Ende bleiben oft Narben zurück. Doch was sind eigentlich Narben? Es handelt sich um die lebenslang sichtbaren Folgen, die im Zuge der Hautreparatur entstehen. Einerseits gelten sie als unansehnlich, andererseits können sie aber auch die Beweglichkeit einschränken. Zudem wird der Betroffene immer an das möglicherweise traumatische Erlebnis erinnert, wenn er sich die Narbe ansieht. Leider gibt es noch keine Therapie, die dafür sorgt, dass Narben unsichtbar werden und zur perfekten Haut mutieren. Doch wer viel Geduld hat und ein paar Tipps und Tricks berücksichtigt, kann die Problemzone zumindest unauffälliger und beschwerdefreier machen.

Wie entstehen Narben?

Die Haut eines Babys ist zart, prall und makellos. Doch Verletzungen, die im Laufe des Lebens einfach dazugehören, hinterlassen Spuren. Eine Platzwunde oder eine Operation – größere Wunden, die genäht werden müssen, hinterlassen immer Narben. Eine hellere Linie, die kaum sichtbar ist, mag der Idealfall sein; bleibt jedoch eine wulstige, sehr breite und rote Linie zurück, wobei in weiterer Folge Juckreiz, ein Spannungsgefühl und Schmerzen entstehen können, muss der Betroffene reagieren.

Der Heilungsprozess ist – ganz egal, um welche Art von Wunde es sich schlussendlich handelt – fast immer gleich: Zu Beginn sorgen die immunkompetenten Zellen dafür, dass die eingedrungenen Erreger abgewehrt werden; die Zelltrümmer und das tote Gewerbe werden beseitigt. Nun entsteht ein Granulationsgewebe aus Endothelzellen, Monozyten und Fibroblasten – sie treten von den Rändern in die Wundfläche ein. Die Leitstruktur bildet die Fibrinmatrix, die im Zuge der Blutgerinnung entstanden ist. Nach wenigen Tagen beginnt bereits die Neubildung der Fibroblasten und Blutgefäße, die in weiterer Folge das Kollagen bilden, sodass die Zellzwischenräume ausgepolstert werden können. Schweiß- und Talgdrüsen und Haare stehen jedoch nicht am Reparaturplan.

Konnte die Wunde ausreichend ausgefüllt werden, so überziehen nun die Keratinozyten das noch nicht vollständig hergestellte Bindegewebe. Nicht nur Mediziner können das Narbenbild positiv beeinflussen – auch der Betroffene kann mit ein paar Tipps und Tricks dafür sorgen, dass es zu einer deutlichen Verbesserung kommt.

Die Narben-Massage

Das Gewebe, das neu gebildet wurde, bleibt lange aktiv. Es dauert mitunter ein ganzes Jahr, bis die Narbe endlich zur Ruhe kommt. In dieser Zeit ist es wichtig, dass der Betroffene nicht raucht – Nikotin sorgt nämlich für eine schlechtere Durchblutung, sodass es zu einer erschwerten Wundheilung kommt. Die Wahrscheinlichkeit, dass eine unschöne Narbe entsteht, ist somit deutlich höher. Von Vorteil sind hingegen leichte Bewegungen. Hierbei sollte darauf geachtet werden, dass das Gewebe nicht überstrapaziert wird. Kommt es zur Rötung oder Schwellung der Region, die sich rund um die Narbe befindet, sollte ein Mediziner aufgesucht werden.

Eine Möglichkeit, um das Narbenbild zu begünstigen, stellen Massagen dar. Sollen Operationsnarben begünstigt werden, können Betroffene schon nach drei Wochen mit den Massagen beginnen – zu Beginn darf das Gewebe nur mit sehr leichtem Druck bearbeitet werden. Sanfte Massagen, wobei man hier auf entsprechende Cremes zurückgreifen sollte, helfen dabei, dass sich das neue Gewebe, das sich im Zuge der Verletzung gebildet hat, weich und geschmeidig bleibt. Nach wenigen Wochen kann man auch fester massieren. Wichtig ist, dass der Betroffene darauf achtet, dass die Narbe nicht hart wird.

Handelt es sich um eine alte Narbe, die unzureichend oder gar nicht massiert (oder behandelt) wurde, ist diese oft derart verfestigt, dass es kaum Möglichkeiten gibt, das Narbenbild selbständig zu verbessern. Mitunter hilft es dann, wenn die Hautfalte vom Untergrund angehoben und mit den Fingern massiert wird, wobei es ratsam ist, die Hautfalte zwischen den Finger zu rollen. Mag dieser Vorgang unangenehm sein oder Schmerzen verursachen, sollte der Druck reduziert werden. Wichtig ist, dass nicht sofort aufgehört wird – erst, wenn die Haut weicher geworden ist, kann der Druck zur Gänze nachlassen.

Auch Mediziner können das Narbenbild positiv verändern

Die Selbstbehandlungen haben nicht zum gewünschten Erfolg geführt? – Die Fachärzte der Lanuwa Ästhetik Kliniken in Dresden und Leipzig können dann weiterhelfen. Es gibt auch Narben, die sich erst gar nicht richtig massieren lassen. Es kann also gar nicht zu einer Verbesserung des Hautbildes kommen. In diesem Fall lohnt sich der Besuch bei den spezialisierten Medizinern, die wissen, welche Verfahren anzuwenden sind, um die Narbe „schöner“ und geschmeidiger zu machen.

Das Ziel der Narbentherapie wird im Vorfeld zwischen Arzt und Patient besprochen. Einerseits sollten Rötungen, Juckreiz und Schmerzen gelindert und andererseits die Narbe wieder weicher und elastischer werden. Es besteht auch die Möglichkeit einer Narbenverlängerung. Das mag zu Beginn zwar etwas verwirrend wirken, jedoch kann eine Verlängerung der bestehenden Narbe für eine Verbesserung der Bewegungsabläufe sorgen, sofern die Narbe einen Einfluss auf diverse Bewegungen hat. Fakt ist, dass es kein Standardverfahren ist, sodass im Vorfeld mit den Fachärzten von Lanuwa Rücksprache gehalten werden sollte, welche Ziele sinnvoll sind. Erst dann, wenn die Narbe analysiert wurde, kann über die weitere Vorgehensweise gesprochen werden.