Vorwiegend nehmen die Frauen die umfangreichen Behandlungsmöglichkeiten der Plastischen Chirurgie in Anspruch. Bauchdeckenstraffungen, Brustvergrößerungen und/oder -straffungen, Lidkorrekturen, Nasenoperationen oder Fettabsaugungen – die Bandbreite ist enorm.

In der Regel sind die Patientinnen zwischen 20 und 40 Jahre alt – eine Zeitspanne, in der man aber auch an die Familienplanung denken sollte. Immer wieder fragen sich daher auch die Patientinnen bei Lanuwa in Dresden und Leipzig, wie sich Schönheitsoperationen mit der Familienplanung vereinbaren lassen.

Was müssen Frauen, die den Kinderwunsch noch nicht abgeschlossen haben, berücksichtigen, wenn sie sich für einen Eingriff entscheiden? Auch die Fachärzte der Lanuwa Schönheitskliniken wissen, dass die Schönheitsoperationen immer mit dem Wunsch einer Schwangerschaft abgestimmt sein müssen. Vor allem auch dann, wenn es sich um Brustoperationen oder andere Eingriffe handelt, die den Körper in weiterer Folge positiv formen sollen.

„Mommy Makeover“ – ein Trend, der wohl demnächst auch Deutschland erreichen wird

Nicht nur die Berühmten und die Reichen unterziehen sich Schönheitsoperationen – folgt man einer Studie der „Deutschen Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie“ (kurz: DGÄPC), so nimmt ein Facharzt für Plastische Chirurgie – im Jahr – 10 Bauchdeckenstraffungen, 10 Intimkorrekturen, 11 Brustverkleinerungen und 43 Fettabsaugungen vor. Wie viele Schönheitsoperationen in Deutschland – pro Jahr – durchgeführt werden, kann jedoch nicht gesagt werden. Die Dunkelziffer sei, so die DGÄPC, extrem hoch, weil viele Ärzte ohne Facharztausbildung operieren würden. Blickt man hingegen über den „großen Teich“, so wird seit geraumer Zeit ein Trend beobachtet, der es wohl auch bald nach Deutschland schaffen wird – die Rede ist von „Mommy Makeover“.

Dabei handelt es sich um Frauen, die bereits Kinder haben und sich wieder „in Form“ bringen lassen. Folgt man den Angaben der „American Society of Plastic Surgeons“, so wurden im Jahr 2014 545.224 Mütter in den USA operiert. Fakt ist: Nach einer Schwangerschaft hängen oft die Brüste, der Bauch ist nicht mehr straff – derartige „Problemzonen“ werden dann einfach auf dem OP-Tisch beseitigt. Doch was müssen Frauen berücksichtigen, die noch keine Kinder haben, jedoch mitunter eine Schwangerschaft planen, wobei schon vor der Schwangerschaft die Brüste vergrößert und die Bauchdecke gestrafft werden soll?

Geduldige Frauen sind im Vorteil

Zu Beginn gilt, dass der Chirurg über eine geplante oder auch bevorstehende Schwangerschaft informiert werden sollte. Schlussendlich ist zu berücksichtigen, dass während einer Schwangerschaft kein Eingriff vorgenommen werden darf. Aber auch dann, wenn eine Schwangerschaft geplant ist, sollte man mit dem Gedanken spielen, den Eingriff zu verschieben.

Im Zuge einer Schwangerschaft dehnen sich Haut und auch Gewebe am Bauch; nach der Geburt bleibt dann überschüssige Haut zurück. Auch die Brüste leiden unter der Schwangerschaft – vor allem auch dann, wenn das Kind gestillt wird. Doch wer glaubt, direkt nach der Schwangerschaft den Plastischen Chirurgen aufsuchen zu können, der irrt: Nach der Schwangerschaft geht es um die Rückbildung – der Körper braucht Zeit, sodass es oft Monate (oder – je nach Eingriff – Jahre) dauern kann, bis der Arzt den Eingriff durchführen kann.

Zudem empfehlen die Ärzte der Lanuwa Klinik auch, dass Fettabsaugungen oder Bauchdeckenstraffungen, die nach einer Schwangerschaft durchaus empfehlenswerte Eingriffe darstellen, erst dann geplant werden sollten, nachdem der Kinderwunsch abgeschlossen wurde. Dasselbe gilt auch für Brustvergrößerungen oder -straffungen. Auch die Brust verliert, vor allem nach mehreren Schwangerschaften, an Spannkraft und beginnt wieder zu hängen. Nur dann, wenn der Kinderwunsch also kein Thema mehr ist, kann mit gutem Gewissen der Plastische Chirurg kontaktiert werden.

Wann sollte man sich die Brüste vergrößern, die Bauchdecke straffen und die Falten behandeln lassen?

Schönheitsoperationen kann man grundsätzlich in jedem Alter planen und durchführen. Jedoch wird das Alter das Ergebnis des Eingriffs beeinflussen. Ärzte, auch jene, die in den Lanuwa Schönheitskliniken beschäftigt sind, empfehlen Brustverkleinerungen sehr früh durchführen zu lassen, da große Brüste mitunter für Schäden an der Wirbelsäule verantwortlich sein können. Auch Ohrenkorrekturen oder Nasenoperationen sollten bereits in jungen Jahren – also zwischen dem 20. und 30. Lebensjahr – durchgeführt werden. Müssen abstehende Ohren angelegt werden, so ist der Eingriff schon im Kindesalter möglich. Plant man eine Brustvergrößerung, eine Bauchstraffung oder eine Lidkorrektur, sollte man den Plastischen Chirurgen zwischen dem 31. und 40. Lebensjahr kontaktieren.

Der Kinderwunsch ist mitunter schon abgeschlossen; Bauchdeckenstraffungen und Brustvergrößerungen oder -straffungen sind also durchaus empfehlenswert, weil die Ergebnisse nicht mehr durch Körperveränderungen beeinflusst werden. Ab dem 40. Lebensjahr fühlen sich auch viele Männer für derartige Eingriffe bereit. Ab diesem Alter können Faltenbehandlungen durchgeführt werden. Die perfekte Zeitspanne, um gegen die Falten vorzugehen? Zwischen dem 40. und dem 60. Lebensjahr. Ein Facelifting kann nämlich das Erscheinungsbild der Frau (und auch des Mannes) um rund zehn Jahre verjüngen.