Penisvergrößerung

Diagnose

Ein häufiges Problem bei Männern nach Gewichtszunahme ist eine Verkürzung des Penis mit teilweisem Verschwinden in der Fettschürze vor dem Schambein. Das führt einerseits zu Einschränkungen das Selbstwertgefühl des Mannes, andererseits zu hygienischen Problemen und ggf. zu Problemen während des Geschlechtsverkehrs. Wenn eine zusätzliche Hautfalte zwischen Penis und Hodensack besteht, kann die sexuelle Funktion beeinträchtig und das Tragen eines Kondoms unmöglich machen. Die Vergrößerung des Penis stellt die häufigste Form plastisch-chirurgischer Eingriffe des männlichen Genitalbereichs dar. Bei einer ersten Untersuchung wird abgeschätzt, welche operativen Maßnahmen zur Penisvergrößerung beim jeweiligen Patienten notwendig sind.

Operation

Es können verschiedene Eingriffe zur Penisvergrößerung einzeln oder in Kombination vorgenommen werden. Das Fettpolster vor dem Schambereich verursacht meist eine optische Penisverkürzung. Dieses Fettpolster wird entweder allein durch Absaugung oder chirurgische Exzision entfernt. Weiterhin wird das zentrale Aufhängeband des Penis am Schambein durchtrennt, was zusätzliche Länge ergibt. Je nach Ausdehnung des Fettpolsters kann eine Verlängerung von bis zu ca. 6 cm erreicht werden. Sollte ein Hautsegel zwischen Penisschaft und Hodensack bestehen, sollte dieses verkleinert werden. Von großer Wichtigkeit ist die Verankerung der Hautfalten um die Penisbasis herum, um einem erneutem „Verschwinden“ des Penis vorzubeugen.

Der zweithäufigste Eingriff am männlichen Genitale in der Schönheitschirurgie ist die Penisverdickung. Um ein möglichst beständiges Resultat zu erlangen, verwende ich routinemäßig Eigenfett als Volumenauffüllung. Gegenüber anderen Substanzen hat es den Vorteil, dass es körpereigenes Material ist und nicht zu Abstoßungsreaktionen führt. Je nachdem, wie viele Teilschritte erforderlich sind, dauert die Operation im Durchschnitt 90 bis 200 Minuten.

Risiken und Komplikationen

Bei einer Penisvergrößerung wird in einem von Bakterien besiedelten Bereich operiert. Es können daher in Ausnahmefällen Infektionen vorkommen, die dann mit Antibiotika behandelt werden. Schwellungen nach Operationen sind normal im Genitalbereich und treten regelmäßig nach der Operation auf und bilden sich innerhalb von wenigen Wochen wieder zurück. Sensibilitätsstörungen können sehr selten auftreten. Nach Fettabsaugungen treten üblicherweise Blutergüsse auf, nach Fetteinspritzungen selten auch Zysten. Insgesamt sind die Komplikationen doch sehr selten.

Narkose und Klinikaufenthalt

Die Penisvergrößerung wird in Vollnarkose operiert, nachdem alle notwendigen Untersuchungen durchgeführt und mit dem Narkosearzt gesprochen werden. Der Klinikaufenthalt liegt bei ein bis zwei Tagen. Schon unmittelbar nach der OP dürfen Patienten in Begleitung wieder aufstehen, Duschen ist nach dem ersten Verbandswechsel am Tag nach der OP erlaubt. Ein Urinkatheter muss im Normalfall nicht eingelegt werden.

Kurzinfo zu Penisvergrößerung

OP-Dauer: ca. 90 bis 200 Minuten je nach Umfang der Operation

Narkose: Vollnarkose

Aufenthaltsdauer: 1-2 Nächte stationär

Nachbehandlung: Nach der Operation in der Lanuwa Aesthetics Leipzig wird ein lockerer Verband im Bereich des Penisschafts angebracht. Dieser wird vor Entlassung wieder entfernt. Um ein möglichst optimales Ergebnis im Bereich der abgesaugten Areale (Schambereich bei Verlängerung, Oberschenkel bei Verdickung) zu erreichen, muss nach dem Eingriff für 4 Wochen eine Kompressionshose getragen werden. Es wird empfohlen, 4 Wochen keinen Sport zu treiben und für 6 Wochen auf Geschlechtsverkehr zu verzichten. Um ein größtmögliches Einheilen des Fetttransplantates zu gewährleisten, sollte auf das Zigarettenrauchen oder andere Formen von Nikotinkonsum für 4 Wochen vor und nach der Operation verzichtet werden.

Preise

Behandlung der Penisvergrößerung
Penisverlängerung 5000€
Penisverdickung mit Eigenfett (PEAULI Methode) 3500€
Hodensackstraffung 1500€
Beschneidung aus Schönheitsgründen 1300€

Alle Preise inkl. 19% Mehrwertsteuer und stationärem Aufenthalt, zzgl. Anästhesie