Brustverkleinerung

Nach wie vor gilt die Brust als das Symbol der Weiblichkeit. So ist es nur allzu verständlich, dass viele Frauen sich psychisch und körperlich unwohl fühlen, wenn ihre Brust zu groß (Makromastie), asymmetrisch oder gar stark hängend ist.
Geprüft durch

DR. MED. MARWAN NUWAYHID

Facharzt für Gynäkologie
Die Informationen auf der Seite Brustverkleinerung beruhen auf aktuellen medizinischen Standards und wurden durch Dr. med. Marwan Nuwayhid vor der Veröffentlichung geprüft. Mehr zu Dr. med. Marwan Nuwayhid können Sie in seinem Lebenslauf nachlesen.

Gründe für eine Brustverkleinerung

Eine Brustverkleinerung wird immer dann nötig, wenn die Patientin unter zu großen Brüsten leidet, Schmerzen hat oder sich grundsätzlich unwohl fühlt. Auch hängende oder sehr asymmetrische Brüste können den Wunsch nach einer Mammareduktionsplastik erwecken.

Veröffentlicht durch: Dr. med. Marwan Nuwayhid / Lanuwa Lanuwa Ästhetik kann bereits auf etwa 20 Jahre Erfahrung im Bereich der Schönheitschirurgie zurückblicken und deckt verschiedenste Behandlungsmethoden der modernen Medizin ab. Der Gründer von Lanuwa Ästhetik Dr. med. Marwan Nuwayhid setzt dabei auf eine individuelle und diskrete Beratung, um die Wünsche der Patientinnen und Patienten stets umzusetzen. Ein großes Team aus Fachärzten, Chirurgen sowie Dermatologen decken dabei das gesamte Leistungsportfolio von Brustvergrößerung, Intimchirurgie, aber auch nicht-invasive Behandlungen, wie Fadenlifting und Kryolipolyse ab. In einer modernen und freundlichen Praxis können sich Patientinnen und Patienten vertrauensvoll an Herrn Dr. med. Marwan Nuwayhid und seine Kollegen wenden und so ihre Wünsche Wirklichkeit werden lassen.

Ablauf einer Brustverkleinerung

In Abhängigkeit vom Ausmaß der Hypertrophie und dem gewünschten Grad der Reduktion unterscheidet man drei Techniken:

Circumarioläre Technik:

Dabei wird um die Brustwarze herum ein Kreis abgeteilt, ein größerer Kreis darum wird angezeichnet und beide Wundränder werden verbunden. Diese Technik eignet sich vor allem für kleine Reduktionen und ist besonders vorteilhaft, wenn der Brustwarzenhof verkleinert werden soll.
Vorteil: eine geringe Narbenbildung nur um den Brustwarzenhof herum
Nachteil: manche Brüste erscheinen nach dieser Methode eher flach als konisch und es ermöglicht nur eine geringe Reduktion.

i-schnitt- / 
Schlüssellochtechnik

Bei diesem Verfahren zur Brustverkleinerung wird zusätzlich zu Verkleinerung der Brust auch die Brustwarze geliftet und das Gewebe darunter kann entfernt werden.
Vorteil: Die Narben des i-Schnittes sind später kaum sichtbar, die Brustwarze kann geliftet werden und es kann eine konische sowie natürliche und harmonische Form der Brust erzielt werden.
Nachteil: Diese Methode ist für große Reduktionen nicht geeignet, da hierbei nur mittlere Gewebsmengen entfernt werden können.

Ankerschnitt (inverted T)

Diese Methode kann als ein erweiterter i-Schnitt angesehen werden und beinhaltet einen zusätzlichen Schnitt in der Umschlagsfalte der Brust. Bei dieser Technik können auch sehr große Gewebsmengen entfernt werden.
Vorteil: Diese Technik erlaubt mehrere Stielformen der Brustwarze (z.B. Hall-Findley-Methode (kraniomedialer Stiel), kranialer Stiel, centraler Stiel, kaudaler Stiel). Dadurch können fast beliebige Mengen an Brustgewebe entfernt werden
Nachteil: Es entsteht eine zusätzliche Narbe von ca. 12-15cm in der Umschlagfalte der Brust
Planung einer Brustreduktion mittels Ankerschnitt bei Makromastie.
Planung einer Brustreduktion mittels Ankerschnitt bei Makromastie./figcaption>
Ergebnis einer Brustreduktion mittels Ankerschnitt mit relativ frischen Narben
Ergebnis einer Brustreduktion mittels Ankerschnitt mit relativ frischen Narben

Dauer einer Brustverkleinerung

Grundsätzlich gilt für alle Methoden eine OP Dauer von 3,5h bis 4h.

Alle Brustverkleinerungen werden in Vollnarkose durchgeführt.

Risiken einer Brustverkleinerung

Jeder Eingriff bringt Risiken mit sich und die Brustverkleinerung ist keine Ausnahme. Es handelt sich beispielsweise um Wundheilungsstörungen, Blutergüsse (Hämatome) oder Nachblutungen. Sensibilitätsstörungen der Brust und der Brustwarzen können auftreten. Ihr Arzt wird Sie vor der Brust-OP über die möglichen Risiken ausführlich informieren. Sie sollten sich darüber hinaus auch bewusst sein, dass das Endergebnis unmittelbar nach der Brustverkleinerung nicht sichtbar ist – nach jeder Brust-OP kommt es zu Schwellungen oder Verfärbungen. Nach einigen Wochen ist das Endergebnis jedoch sichtbar.

Nachsorge nach einer Brustverkleinerung

Neben den allgemeingültigen Nachsorgehinweisen ist bei der Brustverkleinerung die Narbenpflege ganz besonders wichtig. Bei der Narbenpflege unterscheidet man zwei Phasen. Während der ersten gilt es vor allem dafür zu sorgen, dass sich die Wunden gut verschließen und heilen. Wir empfehlen regelmäßig Panthenol Salbe aufzutragen. Diese Phase dauert ca. 2-3 Wochen.

  • In den ersten zwei Wochen nach der OP sollte auf Duschen oberhalb des Bauchnabels verzichtet werden.
  • Während der zweiten Phase soll die Wucherung der Narben unterdrückt werden. Am besten behandelt man diese bis zu 3 Monate nach der OP mit Silikonsalbe, Silikonpads oder Taping.
  • Allgemein soll ca. 3 Wochen lang ein Sport BH Tag und Nacht getragen werden. Danach nur tagsüber.
  • Auf Sport sollte ungefähr 6 Wochen verzichtet werden, wobei leichte Dehnübungen je nach Gefühl schon nach 3 Monaten wieder möglich ist.

Kosten einer Brustverkleinerung

Die Kosten für eine Brustreduktion lässt sich nicht pauschal festlegen, jedoch kann je nach Materialverbrauch und Aufwand mit Kosten ab 6000€ gerechnet werden.

Bis vor einigen Jahren war es in den meisten Fällen problemlos möglich, über die Krankenkasse eine solche zu erhalten. Heutzutage ist es allerdings deutlich schwerer, eine Kostenübernahme bei der Krankenkasse zu bewirken, wenn ein medizinischer Eingriff nicht dringend nötig ist.

Hierzu gehören Brustverkleinerungen bei besonders großen Brüsten oder eine Erkrankung bzw. Fehlbildung der Brust, z. B. wenn ein starkes Missverhältnis zwischen der eigenen Statur und der Größe der Brust vorhanden ist. Kommen Rückenschmerzen oder psychische Probleme dazu, ist die Kostenübernahme durch die Krankenkasse in aller Regel möglich. Auch bei besonders asymmetrischen Brüsten, können die Kosten im Einzelfall von den Krankenkassen übernommen werden. Hilfreich ist hierbei ein vorher erfolgtes psychologisches Gutachten, aus dem hervorgeht, dass die Patientin unter der Asymmetrie der Brüste leidet, diese also eine seelische Belastung darstellt, die auf lange Sicht nicht getragen werden kann.

Grundsätzlich gilt: Eine Krankenkasse trägt die Kosten für Missbildungen und Erkrankungen der Brust – handelt es sich jedoch um einen rein kosmetischen Eingriff, müssen die Kosten selbst übernommen werden. Als Fehlbildung gilt zum Beispiel die Diagnose Makromastie – eine extreme Form ist die Gigantomastie, bei der die Patientin besonders große oder deformierte Brüste hat, unter der sie leidet. Wann von einer Makromastie die Rede ist, hängt vom jeweiligen Gutachter ab, welcher vom Medizinischen Dienst der Krankenkasse für eine Untersuchung bestellt wird.

Veröffentlicht durch: Dr. med. Marwan Nuwayhid / Lanuwa Lanuwa Ästhetik kann bereits auf etwa 20 Jahre Erfahrung im Bereich der Schönheitschirurgie zurückblicken und deckt verschiedenste Behandlungsmethoden der modernen Medizin ab. Der Gründer von Lanuwa Ästhetik Dr. med. Marwan Nuwayhid setzt dabei auf eine individuelle und diskrete Beratung, um die Wünsche der Patientinnen und Patienten stets umzusetzen. Ein großes Team aus Fachärzten, Chirurgen sowie Dermatologen decken dabei das gesamte Leistungsportfolio von Brustvergrößerung, Intimchirurgie, aber auch nicht-invasive Behandlungen, wie Fadenlifting und Kryolipolyse ab. In einer modernen und freundlichen Praxis können sich Patientinnen und Patienten vertrauensvoll an Herrn Dr. med. Marwan Nuwayhid und seine Kollegen wenden und so ihre Wünsche Wirklichkeit werden lassen.

Häufig gestellte Fragen bei einer Brustverkleinerung

Meistens kommt es schon vor der OP zu einer herabgesetzten Empfindlichkeit aufgrund von Veränderungen und Druck auf die Brustwarze. Die Empfindlichkeit kann nach der Operation vorrübergehend stark zurück- oder verloren gehen. Das Gefühl in en Brustwarzen kommt jedoch im Laufe von Wochen und Monaten zurück. Nur bei einem sehr geringen Teil der Reduktionen geht das Gefühl auf Dauer verloren, meist bei äußerst umfangreichen Brustverkleinerungen, mit anschließender Wundheilungsstörung. Auch bestimmte OP Techniken können die Sensibilität der Brustwarzen zerstören. Diese werden von uns jedoch nicht angewandt.

Vernarbungen, die nach einer Brustreduktion entstehen, können die Beurteilbarkeit der Röntgenbilder erschweren. Für erfahrene Radiologen stellt dies jedoch kein Problem dar. Die kleinere Brust lässt sich leichter untersuchen und in einer kleineren Brust lässt sich ein Tumor leichter erstasten. Durch die Reduktion verringert sich außerdem das Risiko einer Tumorentstehung durch verringertes Brustgewebe.

Die meisten Brüste sind asymmetrisch. Im Rahmen einer Brustverkleinerung kann der Grad der Asymmetrie wesentlich reduziert, aber nicht vollständig aufgehoben werden. Falls eine Seite präoperativ größer ist wird vermieden, dass sie nach dem Eingriff kleiner ist.

Ist eine Gewichtsabnahme geplant, sollte dies VOR der Operation stattfinden. Denn bei einer Gewichtsabnahme nimmt die verkleinerte Brust ebenso ab und es kann dazu kommen, dass diese wesentlich kleiner wird, als die Patientin es wünscht.

Wir versuchen möglichst schonend zu arbeiten. Wenn wir sehen, dass alte OP Narben eine Neigung zu Kelloidbildung hat (verdickte/wuchernde Narben), so versuchen wir die Operation nur über den vertikalen Schnitt durchzuführen und den horizontalen Schnitt auszusparen.

Die Brustwarzen werden so versetzt, dass sie nicht nach unten zeigen, sondern auf dem höchsten Projektionspunkt der Brust liegen. Der verbreiterte Brustwarzenhof wird in Abhängigkeit von der Größe der neuen Brust auf einen passenden Durchmesser verkleinert (von 60-70mm oder mehr auf 38-42mm).

Ja, meistens um die Wechseljahre kann die Brust noch einen Wachstumsschub herum bekommen, sodass eine erneute Reduktion in wenigen Fällen notwendig sein kann. Dies ist jedoch kein Grund für junge Frauen sich jahrelang mit den Beschwerden einer großen Brust abzufinden.

Grundsätzlich gilt: Eine Krankenkasse trägt die Kosten für Missbildungen und Erkrankungen der Brust. Handelt es sich jedoch um einen rein kosmetischen Eingriff, müssen die Kosten selbst übernommen werden. Als Fehlbildung gilt zum Beispiel die Diagnose Makromastie. Eine extreme Form ist die Gigantomastie, bei der die Patientin besonders große oder deformierte Brüste hat, unter der sie leidet. Wann von einer Makromastie die Rede ist, hängt vom jeweiligen Gutachter ab, welcher vom Medizinischen Dienst der Krankenkasse für eine Untersuchung bestellt wird.

Jeder Eingriff bringt Risiken mit sich und die Brustverkleinerung ist keine Ausnahme. Es handelt sich beispielsweise um Wundheilungsstörungen, Blutergüsse (Hämatome) oder Nachblutungen. Sensibilitätsstörungen der Brust und der Brustwarzen können auftreten. Ihr Arzt wird Sie vor der Brust-OP über die möglichen Risiken ausführlich informieren. Die Patientin sollte sich darüber hinaus auch bewusst sein, dass das Endergebnis unmittelbar nach der Brustverkleinerung nicht sichtbar ist. Nach jeder Brust-OP kommt es zu Schwellungen oder Verfärbungen. Nach einigen Wochen ist das Endergebnis jedoch sichtbar.

Der Heilungsverlauf nach einer Brustverkleinerung ist relativ schnell. Die Verheilung des neu geformten Gewebes dauert einige Wochen. Sie sollten für 6-8 Wochen auf Sport und schwere körperliche Aktivitäten verzichten. Sie sollten auch einen speziellen BH tragen, um die Ruhigstellung und das Einheilen zu unterstützen. Duschen und Baden ist nach ca. 2 Wochen nach der Brust-OP möglich.

In den ersten 6-8 Wochen sollten Sie auf Sport und starke körperliche Aktivität verzichten. Dazu gehören insbesondere Tätigkeiten, die Erschütterungen auslösen, wie Joggen oder auch Fahrradfahren.

Duschen und Baden ist nach ca. 2 Wochen wieder voll möglich. Vorher sollten Sie darauf achten, die Narben rund um die Brust beim Waschen auszusparen.

Die Heilung eines solchen operativen Eingriffs dauert einige Wochen. Spätestens nach 6-8 Wochen sollte jedoch die Schwellung zurückgegangen sein.

Im Idealfall nehmen Sie sich ca. 2 Wochen Zeit, um sich von der OP zu erholen. Bei leichten Bürotätigkeiten ist das Arbeiten auch vorher möglich.

Nach der OP ist es nötig einen Kompressions-BH zu tragen. Darüber können Sie allerdings anziehen was Sie möchten. Achten Sie nur darauf, dass keine Kanten oder Bügel in die Brust stechen und so die Heilung beeinträchtigen.

Sobald Sie abgestillt haben und das Drüsengewebe sich nach der Stillzeit entsprechend etwas zurückgebildet hat, kann eine solche OP durchgeführt werden. Allerdings empfehlen wir etwas länger zu warten, denn es ist nicht selten, dass sich die Brust von allein zurückbildet (Involution).

Der Heilungs- und somit abschwellende Prozess kann je nach Verlauf 6-8 Wochen betragen. In den meisten Fällen ist das Endergebnis jedoch schon vorher sichtbar.

Der Kompressions-BH hilft dabei, die inneren Wunden nach der Brustreduktion besser zusammenzuführen, damit diese sich ideal verschließen können.

Die Pflaster über den Schnitten werden nach einer Woche entfernt.

Unsere Patienten schlafen zur Beobachtung eine Nacht in der Klinik und dürfen am nächsten Tag nach dem Frühstück nachhause gehen.