Nach einer Schamlippenkorrektur ist die Heilung ein zentraler Aspekt, wie nach jedem operativen Eingriff. Auch bestehen verschiedene Risiken, über die man als Patientin aufgeklärt werden muss, und denen man mit einigen Verhaltensmaßnahmen erfolgreich begegnen kann. Nur so ist der langfristige Erfolg des Eingriffes im Intimbereich garantiert und damit auch die Zufriedenheit und Lebensfreude der Patientinnen.

Die Heilung nach dem Eingriff

Das Gewebe der Schamlippen ist generell sehr empfindlich und stark durchblutet. In der Regel erfolgt die Heilung nach einer professionell durchgeführten Korrektur der Schamlippen recht schnell und ohne Komplikationen. Sie nimmt in den meisten Fällen etwa drei Wochen in Anspruch, dann ist das Gewebe vollständig ausgeheilt.

In den ersten Tagen nach dem Eingriff ist Ruhe sehr wichtig, weil der Körper sich erholen muss und zudem Kraft für den Heilungsprozess benötigt. Wenn Schmerzen auftreten, sollten diese mit leichten Schmerzmitteln, wie Paracetamol oder Ibuprofen, behandelt werden. Aspirin ist nicht zu empfehlen, da es die Durchblutung steigert, was das Risiko von Nachblutungen erhöht.

Den Patientinnen wird gerade am Anfang empfohlen, morgens und abends für drei bis fünf Minuten ein Sitzbad in lauwarmer Kamillenlösung durchzuführen. Dies unterstützt den Heilungsprozess und beugt Infektionen vor.

Generell ist es sehr wichtig, nach dem Eingriff auf die richtige Hygiene im Intimbereich zu achten. Wasser und Seife reichen vollkommen aus, um den Wundbereich sauber zu halten. Auf zusätzliche Cremes, Lotionen oder Desinfektionsmittel sollte verzichtet werden.

Schon kurz nach dem Eingriff können Sie sich wieder normal bewegen. Leichte sportliche Aktivitäten sind nach etwa einer Woche wieder möglich. Sportarten, die eine Belastung für den Intimbereich darstellen, sollten erst nach der Abheilung –  also nach etwa drei Wochen –  wieder ausgeführt werden. Das gilt zum Beispiel für Fahrrad fahren oder auch Reiten. Schwimmen gehen dürfen Patientinnen nach dem Auflösen der Fäden, was ebenfalls etwa nach drei Wochen der Fall ist.

Auf Geschlechtsverkehr sollte man nach dem Eingriff verzichten, bis sich das Gewebe im Intimbereich nicht mehr empfindlich anfühlt. Dies ist bei den meisten Patientinnen nach drei bis vier Wochen der Fall.

Korrektur der Schamlippen – mögliche Risiken

Generell ist eine Schamlippenkorrektur ein kleiner und risikoarmer Eingriff, der in den meisten Fällen in örtlicher Betäubung vorgenommen wird. Auf Wunsch ist auch ein Dämmerschlaf möglich, sodass die Operation nicht bewusst erlebt wird.

In einem Aufklärungsgespräch werden die Patientinnen ausführlich über den Eingriff und mögliche Risiken informiert. Risiken oder Komplikationen, die in Verbindung mit einer Korrektur der Schamlippen relativ häufig vorkommen können, sind zum Beispiel Schmerzen und Blutergüsse. Dabei handelt es sich um normale Begleiterscheinungen des Eingriffs, die mit Ruhe und leichten Schmerzmitteln zu behandeln sind.

Schwellungen im Bereich der Korrektur sind ebenfalls recht häufig und eine normale Reaktion des Körpers auf die Operation. Im Zeitraum von etwa einer Woche bilden sich diese in der Regel zurück. Unterstützend kann Arnikasalbe aufgetragen werden. Eine seltene Komplikation ist das Auftreten einer Blasenentzündung. Dieses Risiko haben vor allem Frauen, die generell häufiger unter Harnwegsinfekten leiden. Eine Behandlung mit Antibiotika ist in solchen Fällen die Methode der Wahl.

Ein weiteres Risiko besteht in der Möglichkeit von Nachblutungen, da das Gewebe der Schamlippen generell stark durchblutet ist. Typisch für eine solche Nachblutung ist das starke Anschwellen des operierten Bereichs in kurzer Zeit, zudem läuft oder tropft kontinuierlich Blut aus der Wunde. Wird das Blut nicht aus der Wunde entfernt, dehnen sich die Nähte immer stärker und platzen schließlich auf. Bei einer solchen Störung der Wundheilung ist eine erneute Operation nötig. Wird das Blut bei einer Nachblutung direkt professionell entfernt, verläuft die Wundheilung in der Regel ohne weitere Komplikationen.

In sehr seltenen Fällen kann es zu Gefühlsstörungen im operierten Bereich kommen. Die Sensibilität der korrigierten Schamlippen stellt sich jedoch nach spätestens sechs Wochen wieder ein. Generell ist die Befürchtung unbegründet, dass eine Operation im Intimbereich die Empfindsamkeit beeinträchtigt und das sexuelle Empfinden verändert. Das Risiko einer Narbenbildung durch den Eingriff wird durch die modernen Operationstechniken minimiert, sodass die Narben quasi nicht sichtbar sind. Das Gesamtergebnis einer Schamlippenkorrektur lässt sich frühestens sechs bis acht Wochen nach dem Eingriff zuverlässig beurteilen.

Die Lanuwa Ästhetik Schönheitskliniken in Dresden und Leipzig verfügen über besondere Fachkompetenz im Bereich der Intimchirurgie und sind spezialisiert auf die Schamlippenverkleinerung. Dr. Marwan Nuwayhid, Leiter der Lanuwa Ästhetik Schönheitsklinik, ist Facharzt für Gynäkologie und besitzt langjährige Erfahrung durch zahlreiche, erfolgreiche Korrekturen im Intimbereich.