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In welchen Fällen ist eine Kombination von Fettabsaugung und Oberschenkelstraffung sinnvoll?

Der Elastizitätsverlust der Haut wird oft an den Oberschenkeln wahrgenommen. Häufige Sonnenbäder, ein sehr starker Gewichtsverlust oder eine entsprechende Veranlagung können dafür sorgen, dass Patientinnen und Patienten unzufrieden mit ihren Oberschenkeln sind. Besitzt die Haut noch genügend Elastizität, wobei die Oberschenkel zu massig sind, genügt eine Fettabsaugung. Kann sich die Haut aber nach einer Fettabsaugung nicht selbständig straffen, sollte auch eine Hautstraffung durchgeführt werden. Die Kombination – also Fettabsaugung und Hautstraffung – sorgt für das perfekte Ergebnis. Auch in den Lanuwa Kliniken werden derartige Eingriffe durchgeführt.

Fett absaugen – ein Mittel gegen Cellulite?

Cellulite, die unschönen Dellen an Po und Oberschenkeln, sind ein Zeichen für ein schwaches Bindegewebe, meist erblich bedingt – und typisch weiblich. Jede zweite Frau leidet darunter. Die sogenannte Orangenhaut entsteht, wenn sich Fettzellen aus dem Unterhautfettgewebe verklumpen und durch das Bindegewebe an die Hautoberfläche gedrückt werden. Die Kollagenfasern des Bindegewebes sind bei Frauen, besonders an Po und Oberschenkeln, viel elastischer und weicher als bei Männern. Genauer gesagt, ist das Kollagengeflecht bei Männern engmaschig, kreuz und quer vernetzt, während es bei Frauen parallel und lückenhaft angeordnet ist. Durch diese Spalten können sich die Fettzellen an die Hautoberfläche schieben und werden als Cellulite sichtbar. Die lockeren, elastischen Kollagenfasern besitzen Frauen, damit sich die Haut während einer Schwangerschaft leichter dehnen kann ohne zu Reißen. Wenn man der Kosmetikindustrie glaubt, lässt sich Cellulite mit Speziallotionen einfach weg cremen. Leider nicht! Kein Wunder also, dass Dermatologen und Schönheitschirurgen immer häufiger gefragt werden, ob eine Liposuktion gegen Orangenhaut helfen kann. Fettabsaugen als Lösung? Mit einer Fettabsaugung (Liposuktion) können die Fettzellen erheblich reduziert werden. Dabei setzen die Chirurgen das Fettgewebe regelrecht unter Druck: Durch einen kleinen Schnitt wird mit einem sehr feinen Wasserstrahl ein Gemisch aus Kochsalzlösung, Cortison und Betäubungsmittel unter die Haut gepumpt, um die Fettzellen vom Bindegewebe zu lösen. Adern und Sehnen werden von der Substanz nicht angegriffen. Nach der Operation müssen für ca. drei Monate Stützstrümpfe oder -hosen getragen werden, damit die Haut schön glatt wird und sich optimal mit dem Bindegewebe verbindet. Nach diesen drei Monaten geht es dann darum, die schlanke Silhouette zu erhalten, damit sich keine neuen Fettdepots bilden. Zu den Nebenwirkungen gehören Schwellungen und Blutergüsse, die sich oftmals über die gesamte behandelte Körperpartie ausdehnen. Auch ein Taubheitsgefühl, das erst langsam nachlässt, kann auftreten. Muskeltraining und Ausdauersport gehören dazu, aber auch eine ausgewogene, fettarme Ernährung. Außer Sport und ausgewogene Ernährung kann eine Lymphdrainage dabei helfen, dass sich keine neue Cellulite entwickelt. Denn sobald sich Lymphflüssigkeit staut, erhöht sich der Druck im Bindegewebe und die verbliebenen Fettzellen können sich aufblähen. Eine professionelle Lymphdrainage, eine spezielle Massage, lässt die Gewebeflüssigkeit ungehindert zirkulieren, die Durchblutung wird angekurbelt und das Bindegewebe fester. Gelingt eine Liposuktion immer? Nach einer Fettabsaugung sieht die Haut nicht immer so aus, als hätte es nie eine Cellulite gegeben. Es kann zum Beispiel passieren, dass das Fett nicht weit genug abgesaugt werden kann. In diesem Fall können tiefer sitzende Fettzellen hochrutschen und sind an der Hautoberfläche eventuell deutlicher sichtbar als vor der Operation. Deshalb sollten solche Eingriffe nur von erfahrenen Fachärzten durchgeführt werden und vor einem Eingriff ausführlich besprochen werden. In den Lanuwa Aesthetik Schönheitskliniken wird die Liposuktion regelmäßig erfolgreich durchgeführt. Wer unter einer sehr starken Cellulite leidet, wird mit einer Liposuktion nicht die gewünschten Erfolge erzielen. Das Bindegewebe ist in diesem Fall einfach zu schwach, es hat sich zu viel Wasser eingelagert und die verklumpten Fettzellen an Oberschenkeln und Po sind sehr dick. Durch eine Liposuktion können nicht so viele Fettzellen zerstört werden, dass die Haut anschließend schön glatt aussieht. Im Gegenteil: An die Stelle alter Dellen treten neue. In diesem Fall gilt: Die Ernährung ausgewogen und fettarm gestalten – viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukte, wenig Wurst, Käse und Baguette. Und sich regelmäßig, mindestens dreimal die Woche, aktiv bewegen wie Jogging, Walking oder Schwimmen. Vor allem Muskeltraining, um die Fettzellen durch Muskelzellen zu verdrängen, hilft.

Definierte Konturen als Schlüssel zur athletischen Figur

Ein gesundes und sportliches Aussehen ist das angestrebte Ziel der Patienten, die eine Fettabsaugung wünschen. Damit hat sich die Fettabsaugung (Liposuktion) von der einfachen Reduktion von Volumenüberschüssen zur Modellierung des Körpers weiterentwickelt. Die Südamerikaner und Asiaten machen es uns vor: Ziel der Fettabsaugung ist es nunmehr, Muskeln zu definieren und hervorzuheben. Zusammengefasst wird dieses unter dem Begriff Bodysculpturing. Dabei weitet sich die Therapie der Fettabsaugung von der herkömmlichen Absaugung überschüssiger Fettdepots zum Beispiel an den Oberschenkeln, der Gesäßunterfalte, den Knien und am Bauch aus, hin zu Konturierungsabsaugungen mit dem Ziel, Muskeln hervorzuheben und zu akzentuieren um dem Bild einer athletischen Figur näher zu kommen. Durch das gezielte Absaugen an den Konturen der Muskeln können so zum Beispiel die Bauchmuskeln akzentuiert werden und auch zum Teil nicht so ausgeprägte Muskeln durch gezieltes Absaugen im Sinne eines Waschbrettbauches nachgeahmt werden. Auch im Bereich der Oberarme kann sowohl bei der Frau als auch beim Mann ein athletischeres Äußeres erreicht werden, sodass nach wenigen Stunden mühelos eine schlanke und sportliche Figur entstehen kann. Durch die Absaugungen kommt es zudem in einem geringen Ausmaß zu einer narbigen Umwandlung in der Haut (Fibrosierung), sodass ein hautstraffender Effekt auftritt und schlaffe Haut etwas verjüngt werden kann. Worin unterscheiden sich die Techniken der volumenreduzierenden Liposuktion im Vergleich zur definierenden Liposuktion? Beide Techniken beginnen mit der Infiltration des abzusaugenden Gewebes mit einer Lösung (Tumeszenz) zur Mobilisation der Fettzellen, zur Schmerzlinderung und zur Reduktion von Blutungen. Diese Infiltrationen erfolgen über kleine Hauteinstiche, die ca. 0,5 cm groß sind und über die im weiteren Verlauf ebenfalls die Fettabsaugung vorgenommen wird. Nach dem Abwarten einer Einwirkzeit von bis zu einer halben Stunde wird das Fettgewebe durch Absaugkanülen, welche fächerförmig durch Vorwärts- und Rückwärtsbewegungen und unter Sog geführt werden, abgesaugt. Stellt sich eine Patientin bereits mit einer normalgewichtigen Figur vor, kann ein Bodysculpturing mit Kanülen kleineren Durchmessers vorgenommen werden, wobei nur geringen Mengen an Fettgewebe reseziert werden und die Eindringtiefe der Kanüle etwas oberflächlicher unter der Haut liegt, um gezielt, eine Einziehung der Haut zu erreichen. Bei etwas kräftigeren Patienten bevorzugt man die herkömmliche Liposuktion mit Kanülen größeren Durchmessers, um eine bessere Fettgewebsminderung zu erreichen. Dabei führt man die Kanülen in einer tieferen Fettgewebsschicht, um das Auftreten sichtbarer Dellen zu vermeiden. Die Dauer einer solchen Operation ergibt sich aus dem Ausmaß der abzusaugenden Gewebemassen: liegt ein größerer Volumenüberschuss vor, kann eine solche Operation bis zu drei Stunden dauern. Eine Konturierung gezielter Körperstellen kann in einer Stunde erreicht werden. Die Risiken, die mit einer Fettabsaugung einhergehen, sind häufig die Ausbildung von blauen Flecken, welche nach wenigen Tagen abklingen. Durch die Einstichstellen kann es in Einzelfällen zu einer örtlichen Infektion kommen, welche in Ausnahmefällen durch eine Antibiotikagabe behandelt werden muss. In einigen sehr seltenen Fällen ist es weltweit zu einem Eintritt von Fettgewebe bzw. von Ölzysten in die Blutbahn gekommen, sodass eine Gefäßverstopfung (Embolie) aufgetreten ist. Durch eine achtsame Behandlung durch den Anästhesisten sowie durch die Verwendung stumpfer Absaugkanülen im Fettgewebe ist die Gefahr eine Fettembolie äußerst gering. Im Nachgang nach einer Fettabsaugung wird eine gewebestraffende Kompressionsbehandlung durch das Tragen von Kompressionswäsche durchgeführt. Diese dauert bis zu 6 Wochen an, unterstützt die Straffung der abgesaugten Haut und beugt der Bildung blauer Flecken nach der Operation vor. Da sich unmittelbar nach der Operation über die Einstichstellen noch etwas Infiltrationslösung entleeren kann, empfehlen die behandelnden Ärzte die Wahl fleckenresistenter schwarzer Kompressionswäsche. In der Regel können die Patienten am Tag der Operation oder am Folgetag wieder nach Hause entlassen werden. Eine körperliche Schonung mit dem Verzicht auf starke sportliche Betätigung wird für 14 Tage angeraten. Zusammenfassend ist diese Form der Liposuktion, das Bodysculpturing eine der am häufigsten durchgeführten ästhetischen Eingriffe, da sie eine sehr sichere Möglichkeit zur Formverschönerung des Körpers darstellt und gezielt die schwerzugänglichen Problemstellen der Frauen und Männer erreichen kann. Mit wenig Aufwand können so die Patientinnen und Patienten innerhalb weniger Stunden ihrer Wunschfigur nähergebracht werden.

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