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Cellulite, die unschönen Dellen an Po und Oberschenkeln, sind ein Zeichen für ein schwaches Bindegewebe, meist erblich bedingt – und typisch weiblich. Jede zweite Frau leidet darunter. Die sogenannte Orangenhaut entsteht, wenn sich Fettzellen aus dem Unterhautfettgewebe verklumpen und durch das Bindegewebe an die Hautoberfläche gedrückt werden.

Die Kollagenfasern des Bindegewebes sind bei Frauen, besonders an Po und Oberschenkeln, viel elastischer und weicher als bei Männern. Genauer gesagt, ist das Kollagengeflecht bei Männern engmaschig, kreuz und quer vernetzt, während es bei Frauen parallel und lückenhaft angeordnet ist. Durch diese Spalten können sich die Fettzellen an die Hautoberfläche schieben und werden als Cellulite sichtbar. Die lockeren, elastischen Kollagenfasern besitzen Frauen, damit sich die Haut während einer Schwangerschaft leichter dehnen kann ohne zu Reißen.

Wenn man der Kosmetikindustrie glaubt, lässt sich Cellulite mit Speziallotionen einfach weg cremen. Leider nicht! Kein Wunder also, dass Dermatologen und Schönheitschirurgen immer häufiger gefragt werden, ob eine Liposuktion gegen Orangenhaut helfen kann.

Fettabsaugen als Lösung?

Mit einer Fettabsaugung (Liposuktion) können die Fettzellen erheblich reduziert werden. Dabei setzen die Chirurgen das Fettgewebe regelrecht unter Druck: Durch einen kleinen Schnitt wird mit einem sehr feinen Wasserstrahl ein Gemisch aus Kochsalzlösung, Cortison und Betäubungsmittel unter die Haut gepumpt, um die Fettzellen vom Bindegewebe zu lösen. Adern und Sehnen werden von der Substanz nicht angegriffen. Nach der Operation müssen für ca. drei Monate Stützstrümpfe oder -hosen getragen werden, damit die Haut schön glatt wird und sich optimal mit dem Bindegewebe verbindet. Nach diesen drei Monaten geht es dann darum, die schlanke Silhouette zu erhalten, damit sich keine neuen Fettdepots bilden.

Zu den Nebenwirkungen gehören Schwellungen und Blutergüsse, die sich oftmals über die gesamte behandelte Körperpartie ausdehnen. Auch ein Taubheitsgefühl, das erst langsam nachlässt, kann auftreten.

Muskeltraining und Ausdauersport gehören dazu, aber auch eine ausgewogene, fettarme Ernährung. Außer Sport und ausgewogene Ernährung kann eine Lymphdrainage dabei helfen, dass sich keine neue Cellulite entwickelt. Denn sobald sich Lymphflüssigkeit staut, erhöht sich der Druck im Bindegewebe und die verbliebenen Fettzellen können sich aufblähen. Eine professionelle Lymphdrainage, eine spezielle Massage, lässt die Gewebeflüssigkeit ungehindert zirkulieren, die Durchblutung wird angekurbelt und das Bindegewebe fester.

Gelingt eine Liposuktion immer?

Nach einer Fettabsaugung sieht die Haut nicht immer so aus, als hätte es nie eine Cellulite gegeben. Es kann zum Beispiel passieren, dass das Fett nicht weit genug abgesaugt werden kann. In diesem Fall können tiefer sitzende Fettzellen hochrutschen und sind an der Hautoberfläche eventuell deutlicher sichtbar als vor der Operation. Deshalb sollten solche Eingriffe nur von erfahrenen Fachärzten durchgeführt werden und vor einem Eingriff ausführlich besprochen werden. In den Lanuwa Ästhetik Schönheitskliniken wird die Liposuktion regelmäßig erfolgreich durchgeführt.

Wer unter einer sehr starken Cellulite leidet, wird mit einer Liposuktion nicht die gewünschten Erfolge erzielen. Das Bindegewebe ist in diesem Fall einfach zu schwach, es hat sich zu viel Wasser eingelagert und die verklumpten Fettzellen an Oberschenkeln und Po sind sehr dick. Durch eine Liposuktion können nicht so viele Fettzellen zerstört werden, dass die Haut anschließend schön glatt aussieht. Im Gegenteil: An die Stelle alter Dellen treten neue.

In diesem Fall gilt: Die Ernährung ausgewogen und fettarm gestalten – viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukte, wenig Wurst, Käse und Baguette. Und sich regelmäßig, mindestens dreimal die Woche, aktiv bewegen wie Jogging, Walking oder Schwimmen. Vor allem Muskeltraining, um die Fettzellen durch Muskelzellen zu verdrängen, hilft.