Volle, gesund aussehende Haare sind für Männer wie Frauen gleichermaßen wichtig. Das ist auch logisch. Schließlich stehen die Haare im Fokus eines Menschen und gelten als wichtiges Organ für die soziale Kommunikation. Besonders Männer sehen ihre Haarpracht als Zeichen von Gesundheit, Jugend und Vitalität. Der Verlust der Haare gleicht oft einer Bedrohung. Sowohl für Männer als auch für Frauen ist der anlagebedingte Haarausfall die häufigste Form des Haarverlustes. Das heißt, der Haarausfall (Alopezie) ist vererbt. Bei Männern zeigt sich diese Art des Haarverlusts meist am Vorder- und Oberkopf. Bei Frauen ist es das generelle Lichterwerden der Haare, das den Haarverlust spürbar macht.

In unserer Haarsprechstunde mit dem Dermatologen, Haarspezialisten und -chirurgen Dr. med. Andreas M. Finner werden Sie zunächst auf eventuelle Erkrankungen der Kopfhaut und andere Gründe für einen Haarausfall untersucht. Anhand dessen wird eine Diagnose erstellt und mögliche Therapieformen erläutert. Entscheiden Sie sich für eine Haartransplantation, wird Ihnen Dr. med. Finner zudem die Möglichkeiten und Ziele einer mikrochirurgischen Haartransplantation erläutern.

Die Methoden der Haartransplantation

Die mikrochirurgische Haartransplantation gilt als eine der wirksamsten Methoden, um die Haardichte dauerhaft wiederherzustellen. Unterschieden wird dabei zwischen der FUT-Methode und der FUE-Methode. Bei der FUT-Methode (Follicular Unit Extraction) werden follikulare Einheiten gewonnen. Das heißt, der Haarchirurg entnimmt einen schmalen Hautstreifen des Hinterkopfes mit mehreren tausend Haaren. Im Anschluss werden diese Haare unter dem Mikroskop vereinzelt. Die FUT-Methode ist weniger zeitaufwendig.

Bei der FUE-Methode werden die Haare direkt mit einer Hohlnadel extrahiert und im Anschluss in minimale, passgenaue Schlitze an die betreffenden Stellen am Kopf verpflanzt. Diese Methode ist etwas zeitaufwendiger, hinterlässt aber kaum sichtbare Mikronarben. Bei beiden Methoden ist die Spenderzone in der Regel der Hinterkopf. Bei der Haartransplantation werden nicht die Haare, sondern die Haarfollikel verpflanzt, das heißt, die die Haarwurzeln umschließende Struktur, die sich in der Kopfhaut befindet.

Operationsverlauf und Dauer einer Haartransplantation

Der Eingriff geschieht ambulant und unter örtlicher Betäubung. Unser Ziel ist es immer, ein möglichst natürliches Ergebnis zu erzielen. Beginnende Glatzen, Geheimratsecken, kahle Stellen am Kopf können dank der Haartransplantation mit dem eigenen Haupthaar ausgeglichen werden, sodass es natürlich aussieht. Die Ergebnisse sind in der Regel dauerhaft sichtbar.

Eine Transplantation der Haare dauert in der Regel mehrere Stunden. Die Dauer ist abhängig von der Methode und dem gesetzten Ziel. Unter Umständen kann die Transplantation nach einiger Zeit wiederholt werden. Bereits nach ein bis zwei Wochen sieht man keinerlei Spuren mehr von dem Eingriff. Erste sichtbare Ergebnisse können Sie nach ungefähr sechs Monaten erwarten.

Die Werte von Lanuwa

Für eine Haartransplantation ist eine ärztliche Beratung unerlässlich. Dieser Verantwortung sind wir uns bewusst. Daher bieten wir eine Haarsprechstunde an, die vom Facharzt Dr. med. Andreas M. Finner selbst durchgeführt wird, der für eine sichere, digitale Planung mit einem typgerechten Entwurf, für die nötige Beratung und Untersuchung im Voraus der Transplantation sorgt. Im Anschluss werden die Haare schonend vom Hinterkopf entnommen und exakt für die Transplantation präpariert. Die entnommenen Eigenhaare werden behutsam an die betreffenden Stellen eingesetzt und authentisch verteilt. Zudem gehört zu unseren Werten neben dem haarmedizinisch-chirurgischen Gesamtkonzept die persönliche Nachbetreuung. Dr. med. Fenner ist international erfahren und arbeitet mit einem eingespielten Team, um die hohe Qualität des Ergebnisses zu gewährleisten.