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Haartransplantation

Haare haben eine sehr wichtige Funktion als soziales Kommuni- kationsorgan und stehen für Vitalität, Jugend und Gesundheit. Der Haar- verlust wird deshalb häufig als sehr bedrohlich empfunden.

Der anlagebedingte Haarausfall ist die häufigste Form des Haarverlustes bei Männern und Frauen. Er wird vererbt, wobei insbesondere eine erhöhte Empfindlichkeit der Haarwurzel auf männliche Hormone ursächlich ist. Es kommt zum fortschreitenden Schrum- pfen der Haare und einem vorzeitigen Ausfallen, insbesondere am Vorder- kopf. Eine gründliche Untersuchung in der Haarsprechstunde sichert die Diagnose und dient auch der Erkennung zusätzlicher Kopfhauter- krankungen.

Die Haartransplantation ist die wirksamste Methode zur dauerhaften Wiederherstellung einer kosmetisch akzeptablen Haardichte. Dabei werden Haare in örtlicher Betäubung mit einem Hautstreifen vom Hinterkopf entnommen, unter dem Mikroskop vereinzelt und in kleinste Schlitze am Vorderkopf verpflanzt. Diese Haare sind gegenüber männlichen Hormonen genetisch unempfindlich, bleiben lebenslang kräftig und haben einen langen Wachstumszyklus.

Gute Kandidaten und Kandidatinnen für diese Prozedur haben eine fortge- schrittene Haarlichtung am Ober- und Vorderkopf und dichtes Haar in der Spenderzone am Hinterkopf.

Haartransplantation

Zudem kann mit einer zielgerichteten medikamentösen Behandlung in den meisten Fällen ein weiterer Verlust der Haare erreicht werden.

Haartransplantation

Entscheidend für den optimalen ästhetischen Erfolg einer Haar- transplantation sind die sorgfältige Planung mit dem Entwurf einer typgerechten Haarlinie, die schonende Transplantat-Entnahme vom Hinterkopf, die exakte Präparation der Einzelhaare und Haarfamilien unter dem Stereo- mikroskop sowie das behutsame Einsetzen der Eigenhaare in den Vorderkopf in authentischer Verteilung und Richtung.

Durch die Verpflanzung von kleinsten follikulären Einheiten in passgenaue Öffnungen wird ein absolut natürliches Ergebnis erreicht.

Die Behandlung dauert ca. 3-7 Stunden. Sie wird ambulant unter örtlicher Betäubung durchgeführt. Nach 1-2 Wochen ist von der Prozedur nichts mehr zu sehen. Ein dichteres Haar ist nach etwa 6 Monaten zu erwarten, wenn die Haare eine entsprechende Länge erreicht haben. Wir legen Wert auf eine persönliche hautärztliche Behandlung und Nachbetreuung sowie ein medizinisch-chirurgisches Gesamt- konzept zur Behandlung Ihres Haarausfalls.

Tansplantation in aller Kürze
OP-Dauer: 3-7 Stunden (ein- schließlich Präpa-rationszeit, Patient entspannt solange bei einem Film oder Buch)
Narkose:
örtliche Betäubung
Klinikaufenthalt:
ambulant oder wahlweise eine Nacht
gesellschafts- fähig nach 1 Woche
Fadenzug:
nach 2 Wochen
(nur Hinterkopf)
Nachbehand- lung: Haarwäsche bereits am nächs-ten Tag, 6 Wochen Schonung