Falten gehören zum normalen Alterungsprozess, da die Haut an
Feuchtigkeit und Elastizität verliert. Aber Falten sind dennoch
kein Schicksal, mit dem man leben muss!
Vor allem kosmetisch störende Falten (in erster Linie Mund-,
Nasen- und Stirnfalten) lassen sich effektiv behandelt. Es
können die Falten unterspritzt und damit eine Operation im Sinne
eines Liftings umgangen werden. Ebenfalls wird eine
Faltenunterspritzung erfolgreich bei Aknenarben eingesetzt.
Der Eingriff wird ambulant und bei Bedarf in lokaler Betäubung
durchgeführt und dauert je nach Ausmaß circa 20-30 Minuten.
Vorher muss die Haut gründlich gereinigt werden. Dann wird der
gewählte Wirkstoff entlang der Falte (so genannte Tunneltechnik)
in die Haut und das subkutane Fett eingespritzt und somit
aufgepolstert. Durch Massagetechniken wird der Füllstoff
modelliert, um ein optimales kosmetisches Ergebnis zu erreichen.
Es sind verschiedene Methoden üblich, generell wird zwischen
resorbierbaren (Wirkstoffe: Botulinumtoxin bzw. Botox,
Hyaluronsäure, Kollagen und Eigenfett) und dauerhaften Therapien
(mit silikonhaltige Materialien plus Füllstoffe) unterschieden.
Es wird meist eine abbaubare und somit zeitlich begrenzte
Therapie gewählt, da das Risiko für bleibende Schäden deutlich
geringer ist. Die Wahl des Materials ist - neben dem Wunsch des
Patienten - abhängig von der zu behandelnden Lokalisation. So
wird Botox bevorzugt im oberen Gesichtsbereich bei mimischen
Falten eingesetzt, an Nase und Kinn tendenziell eher
Hyaluronsäure. Manchmal kann es auch sinnvoll sein, zwei oder
mehrere Wirkstoffe zu kombinieren. So kann z.B. ein Füllstoff in
Kombination mit Botox eingesetzt werden (Botox verzögert durch
eine Lähmung der mimischen Muskulatur eine neue Faltenbildung).
Meist ist nach wenigen Monaten eine Auffrischsitzung für das
gewünschte Resultat notwendig.
Das Unterspritzen von Falten ist in der Hand eines erfahrenen
plastischen Chirurgen wie Dr.
med. Marwan Nuwayhid risikoarm. Selten kommt es zu
Blutungen, Wundheilungsstörungen oder Infektionen. Narben und
Pigmentstörungen sind möglich. Durch das Fremdmaterial kann es
in seltenen Fällen zu allergischen Reaktionen oder
Granulombildung kommen.
Nach dem Eingriff sollte der Haut Ruhe gegönnt werden, eine
direkte Sonneneinstrahlung ist für mehrere Tage zu vermeiden.
Eine Schmerzmedikation ist in der Regel nicht notwendig. Die
Wirkdauer einer Behandlung liegt bei Wochen bis Monaten, eine
erneute Behandlung kann sich dann anschließen. Bei ausgeprägter
Faltentiefe ist ggf. eine zusätzliche operative Therapie für ein
kosmetisch befriedigendes Ergebnis notwendig. kuh33sto99 |