Bruststraffung
Brustsenkungen entstehen häufig nach Schwangerschaften und
Stillperioden. Durch die Ausdehnung kommt es zu Rissen in der
verdünnten Haut, den sog. Striae. Sind diese einmal entstanden,
ist es unwahr- scheinlich, dass die Brüste ihre ursprüngliche
Gestalt zurückge- winnen. Jede weitere Schwanger- schaft
wirkt sich erneut ungünstig auf die Brustsenkung aus.
Übergewichtige Frauen haben meistens einen großen Fettanteil
in ihren Brüsten, d.h. hier werden die Brüste durch
ihr eigenes Gewicht gedehnt und hängen tief. Kommt es zur
Gewichtsreduktion und damit zum Schmelzen des Fettanteils, erschlafft
die Brust weiter. Je größer die Brüste sind, desto
wahrscheinlicher ist dieser Vorgang. Jugendliche mit starken Gewichtsschwankungen
können ebenfalls an Brustsenkungen leiden.
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Alle diese Fälle haben folgendes gemeinsam:
Die obere Brusthälfte ist flach, vor allem das Dekolleté;
die untere Brusthälfte ist schwer und hängt tief. Durch
die Verlagerung des Schwer- punktes der Brust nach unten, erhöht
sich der Druck auf die Brustwarzenhöfe, die sich dadurch
im Durchmesser überproportional vergrößern. Die
Brust- warzen zeigen mehr und mehr nach unten, statt nach vorn.
Bei diesem Komplex an Veränderungen reicht eine alleinige
Hautstraffung in keiner Weise aus, um diese Veränderung dauerhaft
zu beheben.
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Die
Senkung der Brust und der Schwund an Brustgewebe kann ein Maß
erreichen, bei der die Wieder- herstellung von Brustform u. -größe
nicht mehr möglich ist. Hier ist ein Implantat erforderlich.
Reduktion von Brustgewebe ist manchmal im Zusammenhang mit der Straffung
als auch für die Wiederherstellung der proportionierten Brustform
notwendig. All diese Fragen und Aspekte der Durchführung und
Komplikations- möglichkeiten werden in einem aus- führlichen
Beratungsgespräch erörtert.
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Bruststraffung
in aller Kürze
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| OP-Dauer |
3-3,5
Stunden |
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Narkose:
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Vollnarkose
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Klinikaufenthalt:
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ambulant
oder
1 Nacht stationär
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Nachbehandlung:
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2 Wochen tragen eines Spezial-BHs |
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Sport:
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nach
4 Wochen
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