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Bruststraffung und Brustver-
größerung mittels Eigenfett- transfer
Der Gedanke Fettpolster aus Problemzonen, in der Regel Reiterhosen
oder Bauch, zu beseitigen und dabei das gewonnene Fett in andere
Problemzonen, meistens Po oder Brust zu transferieren, fasziniert
seit langem sowohl Ärzte als auch Patienten. Während
Eigenfetttransfer in den Po eine bereits etablierte Methode ist,
die wir in der LANUWA Aesthetik im Rahmen des Po-Design anwenden,
fehlen bei dem Eigenfetttransfer in die Brust die studienbasierten
Langzeit- ergebnisse.
Der Transfer von Eigenfett in die Brust bietet eine Alternative
für Frauen, die eine Brustvergrößerung ohne Implantate
wünschen, für Frauen die eine mäßige Vergrößerung
wünschen (bis zu einem BH-Cup größer) und für
Frauen, die bestimmte Areale der Brust verbessern möchten
wie z. B. den Dekolteebereich. Weiterhin können mit dem Eigenfetttransfer
eventuelle Größenunterschiede der Brüste ausgeglichen
werden oder ein tastbares Implantat mit einer Fettschicht bedecken.
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Das Eigenfett wird durch die traditionelle Methode
der Tumeszenzliposuktion gewonnen. Dabei erfolgt die Absaugung
mit einem geringen Unterdruck, um die Fettzellen zu schonen. Das
Eigenfett wird anschließend nach einer von Dr. Nuwayhid
entwickelten Methode bearbeitet, welche sich in den letzten Jahren
beim Po-Design sehr bewährt hat. Hierbei wird das Eigenfett
von Blut, Bindegewebefasern und Komponenten der Tumeszenzlösung
gereinigt und mit Antibiotika versehen. Anschließend wird
das Eigenfett in viele kleinste Depots (Mikrodepots) in die Brust
injiziert. Die Mikrodepots haben ein Volumen von circa 1ml, dadurch
können diese einen schnelleren Anschluss an die Blutgefäße
finden, um anwachsen zu können.
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Der Eigenfetttransfer
in die Brust setzt neben den allgemeinen Bedingungen für eine
Operation voraus, dass ein Fettpolster wie z. B. am Bauch, Hüfte
oder Reiterhosen vorhanden ist und dass die Patientin keine Brustverän-
derungen aufweist.auszuschließen. Deshalb werden Patientinnen,
die über 35 Jahre alt sind gebeten, vor dem Eingriff die Brust
mittels Mammografie untersuchen zu lassen, um Brust- veränderungen
auszuschließen.
Die Risiken der Methode bestehen darin, dass nicht alle transferierten
Mikrodepots "Fuß fassen" und anwachsen. Unter
Umständen ist ein erneuter Eigenfetttransfer erforderlich.
Wenn die Eigenfettdepots nicht anwachsen, können diese sich
verflüssigen und sich in Fettzysten verwandeln, oder verkalken.
Diese Veränderungen können eine Beurteilung von zukünftigen
Mammo- grafien erschweren.
Der Brustaufbau mittels Eigenfett ist dauerhaft, ermöglicht
sehr natürliche Brüste und befreit die Betroffenen gleichzeitig
von unerwünschten Fettpolstern.
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